SCHRIFTZUG
Gemeinde Ehrendingen
Brunnenhof 6
5420 Ehrendingen
Tel. 056 200 77 00
Fax 056 200 77 45
 

Portrait

    Alles auf einen Blick

    Oberer Dorfteil

    Einwohnerzahl

    4'843 (31.12.2017)

    Betriebe

    157

    Arbeitsplätze

    823

    Ersterwähnung

    im Jahre 982 oder 1040

    Fläche

    731 Hektaren

    Höhenlage

    461 Meter über Meer

    Lage

    Kanton Aargau, Bezirk Baden,

    4 km nördlich von Baden 

    Steuerfuss

    110 %

    Vereine

    rund 40 aktive Vereine

     

    ALLGEMEINE INFOS 

    Die Gemeinde Ehrendingen liegt im Bezirk Baden. Sie ist umgeben von den Nachbargemeinden Ennetbaden und Wettingen im Süden, Freienwil und Lengnau im Westen, Schneisingen im Norden und die sich bereits auf Zürcher Boden befindenden Gemeinde Niederweningen im Osten.

     

    Ehrendingen ist flächenmässig mit ihren 731 Hektaren die neuntgrösste Gemeinde im Bezirk Baden. Davon sind 200 ha bewaldet und 112 ha überbaut.

     

     

    GESCHICHTE 

    Funde beweisen, dass die Gegend nördlich der Lägern bereits

    während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit besiedelt gewesen

    war. Die erste urkundliche Erwähnung von «Aradingin»

    erfolgte im Jahr 1040. Der Name ist alemannischen Ursprungs

    und bedeutet «bei den Leuten des Arinrat». Im 11. Jahrhundert erwarb

    das Kloster Einsiedeln grossen Grundbesitz. Das Kloster Elchingen

    bei Ulm tauschte 1150 seine Besitztümer mit dem Kloster Sankt

    Blasien. Im Laufe der Zeit nahm das Kloster Wettingen eine dominierende

    Stellung ein. Mit der Bezeichnung «in Eredingen villa inferiori» wurde

    1261 in einer Urkunde das kleinere Unterehrendingen erstmals vom grösseren

    Oberehrendingen unterschieden. Landesherren waren die Habsburger.

     

    1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Ehrendingen war fortan

    der Hauptort des gleichnamigen Amtsbezirks in der Grafschaft Baden,

    einer gemeinen Herrschaft. Sowohl die niedere wie auch die hohe Gerichtsbarkeit

    wurden durch den Landvogt in Baden ausgeübt.

     

    Im März 1798 eroberten die Franzosen die Schweiz und riefen die Helvetische Republik

    aus. Ehrendingen wurde eine Gemeinde im kurzlebigen Kanton Baden und gelangte

    1803 zum neu gegründeten Kanton Aargau. 1825 wurde Ehrendingen in die beiden

    selbständigen Gemeinden Ober-und Unterehrendingen aufgeteilt.

    Beide Dörfer, die damals noch räumlich getrennt waren, wurden durch grosse Brände

    heimgesucht; 1821 in Ober- und 1832 in Unterehrendingen (wo darüber hinaus das Schulhaus

    eingeäschert wurde).

     

    Bis in die 1950er wuchs die Einwohnerzahl nur leicht, in Unterehrendingen

    ging sie zeitweise sogar zurück. Doch dann setzte bedingt durch die

    Nähe zu Baden und Zürich eine verstärkte Bautätigkeit ein. Die Einwohnerzahl

    stieg rasch an und die Bebauung wuchs zusammen. Die beiden

    Dörfer entwickelten allmählich eine gemeinsame Identität und beschlossen

    2003 die Wiedervereinigung. Am 1. Januar 2006 entstand nach einer

    Unterbrechung von 181 Jahren die Gemeinde Ehrendingen wieder.

     

     

     

     

    WAPPEN

    Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «Gespalten von Blau mit aus der

    Teilungslinie schreitendem gelbem Hirsch und von Weiss mit ausgerissener grüner

    Tanne.» Das am 1. Januar 2006 eingeführte Wappen vereint Hirsch und Tanne, die

    Symbole der Wappen von Ober- und Unterehrendingen